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Flüchtlingsarbeit: zwischen Hilfsbereitschaft, Abhängigkeit und Engagement gegen Rassismus

Immer häufiger treffen ein aktives Engagement und offene Hilfsbereitschaft bei der Flüchtlingsarbeit auf Bedrohungsgefühle und aggressives Verhalten sowohl gegen Migranten als auch gegen Helfer. Die Flüchtlingsströme lassen sich nicht verringern, weshalb dieses Thema stets wachsend Aufmerksamkeit in unserer Gesellschaft erhält. Aus diesem Grund ist der Informations- und Diskussionsbedarf heute äußerst hoch.

Gerade mit diesem Thema „Flüchtlingsarbeit: zwischen Hilfsbereitschaft, Abhängigkeiten und Engagement gegen Rassismus“ beschäftigte sich eine vom Eine-Welt-Forum Mannheim und Eine-Welt-Zentrum Heidelberg organisierte Tagung in Mannheim. Im Rahmen dieser Tagung  am 26.11.2016 wurden zahlreiche Diskussionsfragen aufgegriffen und faszinierende Workshops fanden statt.

Ich hatte auch die Gelegenheit, an der Tagung sowie auch an dem Workshop „Im Einsatz für die Menschenrechte von Migrantinnen und geflüchteten Frauen“ teilzunehmen. Infolge der Vorträge und der anregenden Unterhaltungen untereinander sind die Begriffe Solidarität, Gerechtigkeit, Anerkennung und Empathie in den Mittelpunkt geraten. Man muss ein gemeinsames Verständnis dafür finden, wie ein gutes Leben global und lokal aussehen könnte, um menschenwürdige Lebensumstände für alle Menschen bieten zu können.

Darüber hinaus wurde die Arbeit des DaMigra e.V zusammen mit dem MUT-Projekt im Rahmen des Workshops präsentiert. Dieser Verein hilft den geflüchteten Frauen, ihre eigenen Rechte zu kennen und ermöglicht dadurch eine schnelle Integration. Diese Orientierungshilfe gibt Migrantinnen den Mut, ihre soziale, politische und ökonomische Teilhabe an der Integration  zu stärken.

So wurden in entspannter und gleichzeitig unterhaltsamer Atmosphäre unterschiedliche Anmerkungen und Ideen entwickelt, die zukünftig für die effektive Flüchtlingsarbeit sehr hilfreich sein könnten.

Von Elena Kuchuganova

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